Beckensaugen
Wie Inge schon schrieb: Die Saison im Naturbad geht demnächst wieder los, und es ist noch reichlich zu tun. Heute war ich das erste Mal wieder zum Beckensaugen. Dazu haben wir eine Art „Wasserstaubsauger“, eine große Edelstahltonne mit einem Gitterkorb drin, durch den eine starke elektrische Pumpe Wasser zieht. Angesaugt wird durch eine breite Staubsaugerdüse und einen langen, schwimmenden Schlauch. An einer Stange aus mehreren Alurohren, die mit Gewinden auf bis zu 12 Meter Länge aneinandergesetzt werden können, wird die Saugdüse durchs Becken manövriert. Der innerste Bereich des Beckens ist nur mit einer im Wasser stehenden Bockleiter, in einer Wathose oder bei entsprechender Wssertemperatur in Badehose zugänglich.
Das habe ich mir heute verkniffen – es war ohnehin eine Stunde, nachdem ich angefangen hatte, ein derartiger Wind aufgekommen, daß Gischt auf dem Wasser (!) war und der Grund trotz Polarisationsbrille kaum zu sehen war. Im Ganzen habe ich vier Stunden gesaugt und dabei fast die Hälfte des Schwimmerbereiches geschafft. Da muß ich wohl nochmal bei.
Heute Nachmittag war ich mit unserer Nachbarin von gegenüber und dem Anhänger los zum Sonderpostenhöker nach Munster. Sie hatte sich da bestimmte Gartenmöbel aus Holz ausgekuckt, und wir haben eine fertig montierte Garnitur (Tisch, Bank, zwei Sessel) aus der Ausstellung mitgenommen – etwas günstiger sogar.
Nachdem wir das dann stehen hatten, hatte ich die Nase von dem $%&*-Wind gestrichen voll bis über den Scheitel. Wintergarten, Hängematte, Käffchen – nix mehr naussi. Noch ein bißchen Hauswirtschaft, Wäsche zusammenlegen und was zum Abendessen machen. Eigentlich hatte ich heute morgen vorgehabt, mir etwas auf den Grill zu tun, aber der Wind hat mir da jegliche Laune verhagelt.
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Also gab’s die Gußeisen-Grillpfanne in der Küche. Steak und dazu Gemüse: Einfach Paprika in Streifen schneiden, Möhren in ca. 1cm dicke, längliche Scheiben, und mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufeln. Etwa 10 Minuten in der Pfanne grillen. Dazu gab’s noch einen bunten Salatteller.
Verspieltes Streifentier
Auch im gesetzten Alter von nun 12 Jahren hat das Streifentier dann und wann mal seine drolligen fünf Minuten – auch wenn es ja sonst launenmäßig eher in die Kategorien „zickig“ und „quietschnasig“ einzuordnen ist.
Gestern fiel im Schlafzimmer einfach mal der Tennisball runter, der zum Offenhalten des Fensterflügels beim Lüften dient (hier ist oft viel Wind, und daher knallt gerne mal alles, was offensteht). Und plötzlich war das Katz eine Weile ganz klischeegerecht am Spielen.
Die Terrasse…
…ist eröffnet! Gestern habe ich die 25°C (ja, sie kamen doch noch) zum Anlaß genommen. Ich hatte mir letztens vom Sonderpostenhöker zwei Alu-Klappstühle mit Geflechtbespannung gekauft (Stück €30,–, kannste nicht meckern, weil ohne Plasteteile an tragenden Stellen!). Die können nämlich auch mal draußen stehenbleiben, wenn’s regnet. Da rostet nix, da gips keine Flecken im Holz, da werden keine Plasteteile spröde.
Als Tisch tut erstmal der kleine Klapptisch von der Gartenhausveranda Dienst. Wenn mich da mal was Wetterfestes günstig anspringt, werde ich wohl zugreifen – hat aber erstmal keine Not.
Tja, und eigentlich hatte ich mir spontan noch Besuch zum Käffchen eingeladen, aber sie mußte bedauerlicherweise erzieherisch durchgreifen und den Stubenarrest ihrer Tochter überwachen.
Aber die warme Jahreszeit fängt ja erst an.
So hab’ ich halt alleine meine Pause von der Gartenarbeit gemacht. Da habe ich nämlich den Rasen ausgebessert (ich habe Wühlmausgänge und Maulwurfshügel noch und nöcher, schlimm wie noch nie), Laub und Pflanzenreste aus den Beeten geharkt und den Rasen dann auch gleich das erste Mal gemäht. Jetzt kommt die Tage noch Moosvernichter drauf, und Anfang Mai kann ich wohl hoffentlich vertikutieren.
Die Wettervorhersage…
…vera*scht uns doch schon wieder seit Wochen. Vollmundig und großspurig wurde ja für dieses Wochenende der Frühling angekündigt, ja schon von fast frühsommerlichem Wetter geredet. 20 Grad waren für heute versprochen!
Jop, wie immer: 10 morgens, 10 abends, macht zusammen 20.
So sieht’s jedenfalls momentan aus.
Ich vermute ja, die Wetterfrösche haben Verträge mit Gastronomie- und Tourismusbranche: Ab einem gewissen Kalenderdatum müssen sie für eine bestimmte Zeit und zu bestimmten Tagen (Ostern, Pfingsten, Himmelfahrt) gutes Wetter ansagen, damit die Leute Ausflüge und Reisen planen.
Und einen Tag vorher kommt dann die Wahrheit: Das schöne Wetter kommt erst, wenn Wochenende bzw. Feiertage vorbei sind.
Wenn überhaupt.

Gefüllte Champignons
Günstig, lecker, einfach, schnell:
- 4 – 5 große Champignons
- Schafkäse oder Feta
- Speckstreifen (Frühstücksspeck, Bacon)
- Balsamico
Von den Champignons die Stiele entfernen. Ggf. mit einem Eierlöffel die Lamellen entfernen, wenn die Öffnung zu klein ist. Vom Käse passende Stückchen abschneiden, in die Pilze geben und einen Streifen Speck obendrauf legen. Im Backofen oder Infrarotgrill ca. 15 Minuten garen. Mit etwas Balsamico garnieren.
Dazu gab’s bei mir heute einen bunten, frischen Salat. Tip noch am Rande: Wenn man von einer Möhre feine Streifen haben möchte, ohne gleich die Reibe rauszuholen: Einfach mit dem Spar(Gemüse/Spargel/Kartoffel)schäler unter ständigem Drehen bearbeiten.
Gartentag
Von wegen „Im Märzen der Bauer..“ – Dunkeltuten herrschte hier bis vor kurzem im Garten. Nicht mal Laub harken konnte man; es war entweder noch festgefroren, oder es lag Schnee drauf. Es war nicht mal daran zu denken, das Gemüsebeet herzurichten, geschweige denn Kartoffeln zu legen oder Zwiebeln zu stecken. Heute dachte ich dann mal:
Jezz geht’s dabei!
Also vom Nachbarn die Motorfräse geholt und schön durchs Beet gefahren. Nachdem das dann fertig war, habe ich mich noch mit dem Waschen meines Autos beschäftigt. Danach, als ich dann richtig eingematscht und durchgefeuchtet war, gab’s erstmal trockene Klamotten und ‘n Tass Kaff.

Langsam war die Sonne ja doch durchgebrochen (also durch die Wolken), und im Gewächshaus war es durchaus angenehm; paßlich zum Verarbeiten der Blumen vom Flohmarkt. Und da stehen die Kübel, frisch bepflanzt am Durchgang zum hinteren Garten.
Zum Feierabend habe ich mir dann eine Runde Badewanne gegönnt – mit Entspannungsbad und der Sendung über Stress von Quarks & Co. auf dem Notebook (per Internet aus der WDR-Mediathek). Ach ja, mein schnurloses Telefon hab’ ich versenkt. Es lebt aber noch, nachdem ich es geöffnet, mit Druckluft ausgeblasen und getrocknet habe.
Flohmarktbeute
Tja, eigentlich wäre heute wieder Arbeitseinsatz im Naturbad gewesen, aber erstens habe ich irgendwie heute morgen meinen Wecker nicht wirklich ernstgenommen, und zweitens waren mir einfach mal andere Dinge wichtig. Gut, das Wetter war jetzt nicht so toll für alle diese Vorhaben, aber trotzdem habe ich alles geschafft, was ich wollte.
Der Flohmarkt in Ebstorf war sehr übersichtlich. Und wie zu erwarten: Plane drauf, Plane runter…
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Trotzdem lachte mich da was an: Sechs Kaffeetassen plus Untertassen in genau dem Dekor, von dem wir ich hier Eßteller und Salatnäpfe habe. Für ‘nen Fünfer kamen sie mit. Jetzt reicht das wieder als kompettes Service für die Gartenhütte.
Das Geschirr, das normalerweise dorthin gehörte, hatte Tina ja mit für ihre Studentenbude. Teilweise ist es noch vorhanden – der andere Teil wurde wohl teilweise (im wahrsten Sinne des Wortes) entsorgt, nachdem Tina es in einer Klappbox transportiert hatte, aus der der Boden herausklappte… Und ich sach noch: „Kind, tu’m Geschirr nich’ inne Klappbox tragen, nimm ‘ne feste Stapelbox“
Ja, und Blümelein habe ich mitgenommen, um draußen mal zwei Kübel zu bepflanzen, aus denen mich immer noch das Stroh der (inzwischen deutlich) umgekommenen letzten Herbstbepflanzung ankuckte. Das Ergebnis sehen wir dann im Gartenbeitrag von heute.
Die Nase…
…des Katers sieht aber auch wieder aus… Im Moment ist ja wieder die Zeit, wo sich die Kater um die Kätzinnen streiten – oder auch sonst mal um den Garten/das Haus/den Napf.
Und das bräuchten sie eigentlich alle gar nicht: Jeder hat sein Nest, seinen Napf und seinen Dosenöffner. Mit Vermehrung hat sich das eh erledigt – also was soll der ganze Streß? Gibt bloß Schmarren auf der Nase. Oder Löcher im Ohr, die einen halben Tag bluten.








