Parkuhr-Blog

Nimm’ einen Groschen und erzähl’ das der Parkuhr…

Parkscheibe

September 2014
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Allmählich wird’s

Die zweite Kutsche ist sicher gelandet. :king:

Und immer Zug um Zug, Stück um Stück, eins nach dem andern…
Küche, Kleiderschrank, Keller und Wohnzimmer. Und heute die ersten Lampen ausgepackt. Sieht gleich gemütlich aus.
;-)

…und weiter geht’s

Gestern wurden Wohnzimmer und die Küche fertig, heute habe ich mich dann mit dem Schlafzimmer befasst, das ja nun gut vorbereitet ist.
;-)

Und danach kam das Lampenzimmer dran, auch „Grüner Salon“ oder Pistazienzimmer genannt. Morgen will ich da fertig werden, aufräumen, den Renovierkram auf den Dachboden schaffen und saubermachen. Dann geht’s in die alte Behausung, die Reste packen und abbauen, und kommende Woche rollt dann der LKW.

Alles neu macht der Mai…

…zumindest, was meine Wohnsituation betrifft. Seit gestern bin ich ja nun offiziell ein Kasseler. Und das Arbeiten in meiner neuen Wohnung geht voran – teils ganz gut, teils mit unerwarteten Hindernissen: In einem Zimmer löste sich beim Deckestreichen die Farbe und musste komplett abgespachtelt werden. Das kostete insgesamt einen Tag extra und hat mir die Zeitplanung ein bisschen zersemmelt.

Als ich danach an der Tapete ein bisschen gezupft habe, um Löcher zu spachteln, zeigte sich: Mindestens drei Lagen übereinander, mindestens zweimal gestrichen. An einigen Stellen kam sie mir freiwillig entgegen, an anderen Stellen saß sie so hartnäckig, dass meine Vermutung Richtung Pattex ging… auf jeden Fall kamen einige Placken Putz mit runter. Kenne ich irgendwie, scheint bei mir zu Renovierungsarbeiten zwingend dazuzugehören.
:???:

Ich lasse einfach mal Bilder sprechen…

Zu Hansa meets HASAG: Die Waschtischarmatur ist von Hansa, die Lampe von HASAG

Kunst am Bau

Kunst am Klo

Kunst am Klo

Der Künstler bittet ausdrücklich darum, diese räumliche Installation nicht zu betreten und nichts zu berühren.

Gärtnern bei den Knaustis 2

Heute haben wir weitergemacht hier in der Gartenparzelle bei Thyi. Da wir ja nun ein weiteres Gartenstück dazu bekommen, bleibt hier unter dem Balkon die Abteilung „hübsch“ – „essbar“ wandert dann in die externe Parzelle. Also haben wir auf der rechten Seite auch noch ein Beet angelegt und bepflanzt.
:blumengiess:

Männertreu und Petunien kamen rein. Und Kater Mau hat inzwischen dann die Reste von gestern am Grill weggenascht.
:cat:

Abbau in der alten Heimat

Der Umzug rückt näher… und in der alten Behausung wird langsam alles in mehr oder weniger transportable Quaderform gebracht.

Natürlich ist es schön, zu meinem Schnuffi in die Nähe zu ziehen. Aber irgendwie fällt das Loslassen dort, wo ich 13 Jahre nicht nur gewohnt, sondern wirklich gelebt habe, schwer.

Aber schauma ma ;-)

Selbsthaltend…

abbau05Ist ja sowieso schon ein Wunder der Technik: Früher brauchte der Schrauber noch Hub, heute geht er mit’m Akku.
:lol:
Und wenn es dann mal eben knapp passt und man schraubt los (also heraus), dann kann es passieren, dass man den Schrauber loslassen kann und er fällt nicht herunter…

So einträchtig…

…können sie sein – wenn sie denn wollen. Mau und Shennyi friedlich auf dem heißen Blechdach Fenstersims.

Mau und Shennyi in der Sonne

Mau und Shennyi in der Sonne

Manchmal mützen sie sich hier, was zum einen sicher daran liegt, dass der Mau ja auf der Straße großgeworden ist und gelernt hat: Wenn Du etwas willst, dann nimm es Dir. Zum anderen können es auch manchmal durchaus Missverständnisse sein, wenn Shennyi einfach spielen möchte…

Aber das müssen die beiden untereinander ausmachen, denn da kann man ihnen stundenlang was erzählen… Aber wem sag ich das…
:roll:

Angärtnern in den Knaustwiesen

Wir haben aus Brockhöfe ein paar Sachen mitgebracht… meine Anzuchtkiste und ein paar Pflanzen. Und Tsekyis Nachbarin Irmi, die auch zum bereits erwähnten Kreis der Knaustis gehört, hatte auch noch ein Attentat auf mich vor: Eine Forsythie pflanzen. So bot es sich denn heute vormittag an, die Gartenwerkzeuge rauszuholen – nachdem der erste Schauer vorbei war und bevor der nachfolgende Regen kam, hatten wir richtig schönes Wetter.

Ist halt April, ne?

Ja, und Irmi hat das Bäumchen gleich so gepflanzt, dass hier alle etwas davon haben. Irmi hat überhaupt Sinn für das Schöngeistige, denn sie malt. Ihr könnt sie auch online besuchen.

:blumengiess:

Ach ja, und demnächst gibt’s hier noch eine Gartenparzelle dazu, die ein Nachbar abgeben will. Dort steht ein kleines Gewächshäuschen (Gott sei Dank also doch wieder Tomaten und Basilikum aus eigener Zucht) und wir werden wahrscheinlich eine überdachte Sitzecke oder ein kleines Hüttchen einrichten. Mal sehen…
:pfeif:

An der Tradition der Glühbirne festhalten

Es hat sich ausgeleuchtet für die Glühbirne, denn laut neuer EU-Richtlinie darf die Glühlampe, wie wir sie seit wir denken können kennen, seit Mitte 2012 nicht mehr hergestellt werden, und wenn, dann nur noch in Ausnahmefällen. Die Bestände dürfen zwar weiterhin vertrieben und verkauft werden, doch Nachschub gibt es seit beinahe zwei Jahren nicht mehr, so dass ganz logisch irgendwann auch die letzte Glühbirne ihrer Art ihr letztes Licht abgeben wird. Und warum das Ganze? Weil die gute alte Birne zu viel Strom verbraucht und somit durch die effizientere Energiesparlampe ersetzt wird. Das Aus für die Glühbirne hat viele Menschen geradezu persönlich getroffen, schließlich war dies doch wirklich eine Institution, mit der man seit ihrer Erfindung durch Thomas Edison im Jahr 1880 seine Wohnungen beleuchtet hat. Kaum eine Erfindung hat so lange in ein und derselben Form überdauert, Glühlampen sind die Ausnahme.

 
Mit ihrem warmen Licht und der Wärme, die durch sie abgegeben wird, ist sie zwar tatsächlich eine absolute Stromschleuder, doch gerade diese Eigenschaften waren es doch, die sie so beliebt machten. Im Gegensatz zur grellen Energiesparlampe, die gerade mit roten, also warmen Farbtönen so ihre Probleme hat, strahlte die Glühbirne immer ein gemütliches und warmes Licht aus, das einem ein wohnliches Gefühl vermittelte und nicht den Eindruck, man befinde sich in einem OP-Saal. Was ist aus dieser Tradition geworden? Nur weil die Stromrechnungen der Verbraucher in die Höhe schnellen, sobald man mit Glühbirnen Licht in die Bude bringt, hat die EU ganz schnell mal einen Riegel vor die Sache geschoben und die Herstellung verboten. Aber wäre es an sich nicht Sache der Bürger, ob sie das zusätzliche Geld zahlen wollen oder eben nicht?

Immerhin ist die Glühlampe sonst im Vergleich zu anderen Lichtmitteln richtig umweltfreundlich. In der Herstellung beispielsweise muss hier nur mit Glas und Blech hantiert werden, während die Energiesparlampe giftige Stoffe wie Quecksilber enthält. Das betrifft dann natürlich auch die Entsorgung, denn eine Glühbirne wird als Hausmüll gehandelt und lässt sich bestens recyceln. Eine Energiesparlampe hingegen ist zweifellos Sondermüll und die Sache mit dem Recycling ist hier auch nicht so einfach. Wird die Wahrheit über die Energiesparlampe den Bürgern absichtlich nicht so auf dem Präsentierteller serviert wie die angeblich schrecklichen Folgen der weiteren Benutzung der Glühbirne? Diesen Eindruck könnte man fast bekommen, wenn man die Berichte in den Medien betrachtet.

Doch es hilft ja alles nichts, denn wir werden uns damit abfinden müssen, dass die Glühbirne in ihrer alten Form mit all ihrer Tradition in Zukunft langsam von den Märkten und damit aus unserem Leben verschwinden wird. Für die Stromrechnungen an sich ist es natürlich praktisch und für das Geld, das man hierbei spart, kann man sich vielleicht anstelle vom Kauf von Energiesparlampen über andere Alternativen informieren und ein wenig mehr für Leuchtmittel ausgeben, die nicht ganz so umweltschädlich sind und momentan in ihrer Anschaffung aber noch stark ins Geld gehen. Es ist zwar ein Abwenden von der Tradition, mit der wir hier leben müssen, doch nicht jede Umstellung muss ja automatisch nur negativ sein.


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