Ein löbliches Osterfeuer
In der Gemeinde sowohl öffentlich als auch privat anfallendes Schnitt- und Strauchgut ergab das Brennholz. Privatleute konnten wieder an drei Wochenenden vor Ostern ihr Material anliefern. Selbstverständlich wird darauf geachtet, daß kein Bauholz oder sonstiger Abfall „untergejubelt“ wird; und ein großes Feuer brennt allemal besser, als wenn jeder am Gemeinde-Brenntag mit seinem kleinen, naßgeregneten Häuflein dasteht und das Ganze nur unter Qualm, Gestank und literweisem Verbrauch von Brandbeschleunigern über die Bühne kriegt.
Diesmal hat die Feuerwehr drei Haufen aufgeschichtet, die um etwa eine Stunde zeitversetzt entzündet wurden. So hatte jeder die Möglichkeit, das Entfachen eines Brennhaufens zu beobachten und sich zugleich an einem schon gut im Gange befindlichen Feuer zu wärmen. Das tat auch not heute!
Im Grunde hatten wir aber mit dem Wetter Glück. Heute morgen herrschte zeitweise noch leichter Schneefall, später dann Schneeregen, es folgte kalter Wind – und gegen späten Nachmittag klarte es auf. Kalt war es zwar immer noch, aber trocken und sonnig, als wir am Feuer dick angezogen (dicke Jacke, Handschuhe, Schal und Mütze!) mit unseren Faltsesseln Position bezogen. Eine Stunde später war es kuschelig warm, und noch später mußten wir den Abstand zum Feuer deutlich vergrößern, um keine Brandmuster zu kriegen.
Für’s leibliche Wohl war gesorgt: Ein MännerkarussellBierwagen, ein Grillstand mit Bratwürsten und ein Stand mit Pommes. Musikuntermalung gab’s dazu vom Spielmannszug des TSV Wriedel.
Allen Lesern hier wünsche ich ein Frohes Osterfest!

- Anzünden
- Na? Ward dat ook wat?
- Brennt!
- …brennt immer noch…
- …wird schon kleiner…
- Warm ums Herz ;-)
- Feuerwehrmann beim Zusammenschieben
- Die Reste halten wohl noch lange Glut











