Parkuhr-Blog

Nimm’ einen Groschen und erzähl’ das der Parkuhr…

Parkscheibe

November 2014
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Fitness und Wellness

Vieles habe ich aus der Therapie mitgenommen – Handtücher, Besteck, Tassen…
:rotfl:

Nee, laternich nicht. Ernst beiseite. Wichtig für mich sind zum Beispiel:

  • Gesellschaft
  • Bewegung und Sport (ist tatsächlich bei Sucht/Depressionen ein Therapie-Element)
  • etwas zu tun, was mir guttut
  • Entspannen und Abschalten

Während der letzten Wochen in der Klinik habe ich schon darauf rumgedacht, wie ich allein die sportliche Betätigung im „Leben draußen“ verwirklichen kann, denn zwei bis drei Abende in der Woche Tischtennis sind hier nicht mehr; und ein Schwimmbad ist auch nicht inclusive und im Haus. Auch die Sauna-Abende haben mir sehr gut gefallen.

Nun, einmal in der Woche Schwimmen ist wohl auch drin. In der Freibadsaison hab’ ich’s dann ja wieder fast täglich im Naturbad, und montags ist ja Tischtennis. So reifte die Idee, mich in einem Fitness-Studio anzumelden, möglichst einem mit Sauna.

Letzte Woche fiel mir da gerade recht ein Zeitungsschnipsel vom Joy Fitness Uelzen ins Auge, der da 4 Wochen Training für €4,99 anbot. Gleich einen Termin gemacht, hingefahren, Probetraining gemacht und die Sauna getestet – und zack! sofort angemeldet.

Erstens haben die gerade aufgrund der Neueröffnung günstige Einstiegspreise, zweitens waren gerade den Tag mehrere Leute für eine Neuanmeldung da (gab Gruppenrabatt), drittens kann ich bei 24 Monaten Laufzeit ja auch im Voraus bezahlen – so komme ich auf einen Beitrag von €14,99 im Monat für ca. 100 Geräte und die Sauna. Gut, das ist jetzt keine große Saunalandschaft wie in vielen Erlebnisbädern, sondern eine (dafür recht geräumige) 85°C-Sauna; dazu gibt es Schlauch- und Schwallduschen und einen Ruhebereich mit einer kleinen Terrasse, Rasengrundstück und einen kleinen Teich.

Ich muß sagen, es hat sich viel geändert. Vor 25 Jahren habe ich mich schon einmal in einem Fitness-Studio betätigt unter dem Stichwort Body Building. Das meiste wurde zu der Zeit noch mit Freihanteln gemacht; die Langhanteln für beid-, die Kurzhanteln für einhändiges Halten. Da konnte man viel verkehrt machen durch falsche Ausführung der Bewegungen (gern genommen: das Hohlkreuz), Überlastung beim Ausheben und Ablegen; man konnte Verletzungen oder zumindest erheblichen Lärm verursachen, wenn die Hantelscheiben mal wieder ungesichert auf der Stange waren und abrutschten, worauf dann die Hantel natürlich aus dem Gleichgewicht geriet (der Trainierende auch!) und sich auf der anderen Seite ebenfalls polternd ihrer Last entledigte.
:shock:

Es gab zwar einige Maschinen, die aber aus heutiger Sicht archaisch anmuteten… Das meiste wurde über Ketten bewegt, die über Zahnräder liefen, und teilweise waren auch noch Exzenterräder im Spiel, um den Belastungsverlauf der jeweiligen Muskelbewegung anzupassen. Das ratterte, rasselte und knarrte, daß es sich manchmal anhörte wie in einer Werkstatt.

Teilweise waren die Maschinen auch so gebaut, daß man zum Starten der Bewegung schon aus der Überstreckung arbeiten mußte oder man bei Erschöpfung den Körper nicht entlasten konnte. Da war also meist ein zweiter Mann als Hilfestellung oder zur Sicherheit nötig.

Heute ist das alles durchdachter und sicherer. Man hat zum Beispiel Fußhebel, die das Gewicht und die Handgriffe soweit bewegen, daß man nicht aus dem Totpunkt heraus arbeiten muß oder die Last schnell ablassen kann. Oder der Sitz ist mit einem Schnellauslöser ausgestattet, um ein Zurückfahren ohne Last zu ermöglichen. Seilzüge oder breite Gummiriemen (ich vermute mal, faserverstärkt), Kugellager und Umlenkrollen sorgen für einen seidenweichen, geräuscharmen Lauf.

Sicher, den Hantelraum gibt’s da auch noch. Aber da sollte man als Neuling nicht gleich loslegen.

Überhaupt gibt es ja heute individuell angepaßte Trainingsprogramme, auch nach verschiedenen Zielsetzungen wie z.B. Gewichtsabnahme, Herz-Kreislauf-Training, Ausdauer. Früher hieß es einfach: „Zieh den Bauch ein und reiß hoch das Eisen!“

Perfekt wär’ jetzt noch ein Schwimmbad dabei, aber das ist leider am anderen Ende der Stadt.
Watt soll’s – man kann nicht alles haben. So ist das schon gut.

Zweimal die Woche, so hab’ ich mir vorgenommen.

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