Neue Näpfe fressen gut
Bislang hatten wir für die gefräßigen Tierlein
ein Sammelsurium von Glas-Schüsselchen, also Wurst-und Sülze-Schälchen verschiedener Größen als Freßnäpfe. Die hatten zwei Nachteile: Erstens ließen sie sich schlecht stapeln, und zweitens standen sie meistens da, wo ich reingelatscht bin, wenn ich um irgendeine Ecke kam.
Das heißt also, ihre Anzahl reduzierte sich ohnehin ständig, und es war absehbar, daß Ersatz beschafft werden mußte. Nun dachte ich ja schon in Richtung unkaputtbar, also Plastikschälchen, Campinggeschirr oder einfach kleine Haushaltsschüsseln. Das ganze nicht allzu teuer und in anständiger Stückzahl für flotten Wechsel in die Minna, damit möglichst immer ein frischer, sauberer Napf zur Stelle ist.
Manchmal ist man ja mit seinen Vorstellungen auch wie vernagelt… 
Heute beim Sonderposten-Höker in der Haustier-Abteilung: Freßnäpfe! Edelstahl, mit Gummirand, stapelbar, Stück € 1,25!
Ärgerlich ist nur, daß innen auf dem Boden flächendeckend ein Aufkleber angebracht war, der natürlich nicht mit heißem Spülwasser abging. Warum muß sowas immer sein?
Ansonsten: Allzeit Gut Napf!
Hüttenküche
Hatte heute Dienst im Schwimmbad… heute morgen saugen, heute nachmittag Aufsicht. Und dann stellte sich die Frage nach Abendessen. So toll sah das Wetter ja nicht mehr aus, aber es ist immer noch warm und trocken. Also irgendwas draußen. Grillen? Hmmm… hatte ich die letzte Zeit sehr oft. Und dann dachte ich, ich wollte ja schon immer mal auf meinem leistungsfähigsten Kocher was im Wok machen…
Also ein bißchen Rindergulasch gekauft, ‘ne rote Paprika und Frühlingszwiebeln. Grüne Paprika, Möhren und Knoblauch hatte ich noch, Sojasauce sowieso. Basmati-Reis auch.
Auf geht’s! Rindfleisch in Sojasauce marinieren, Knoblauch und das Weiß der Frühlingszwiebel fein hacken, anbraten, Rindfleisch dazu und kurz scharf mitbraten.
Fleisch rausnehmen, beiseitestellen und nun zuerst die Möhren pfannenrühren. Nach ein paar Minuten Paprika und das in Stücke geschnittene Grün der Frühlingszwiebeln mit dazugeben.
Zum Schluß das Fleisch wieder dazugeben und alles noch ein bißchen ziehenlassen. Reis in die Schüssel, Fleisch und Gemüse dazu, frische Petersilie drauf und – Mahlzeit!
Nettes Wochenende
Nachdem ich ja nun beim Lampentreffen in Österreich fast zehn Tagen im Dauerregen gesessen habe, habe ich dieses Wochenende besonders genossen: Sonne, warm, trocken!
Gestern war in “meiner” Sucht-Klinik das Jahrestreffen der Patienten. Ich kenne den Laden ja nur aus zwei Wintern und war gespannt, wie es da im Sommer wohl aussieht… Schön war’s! alles war draußen aufgebaut, es sah fast ein bißchen aus wie ein kleiner Jahrmarkt:
Futterbuden mit Gyros, Wurst, Pommes, Grillfleisch, Kaffee und Kuchen; dazu Spiele wie Hau-den-Lukas, Fahrräder mit eiernden Rädern, Ziel- und Geschicklichkeitsspiele.
Ein Pater, der im Haus auch bestimmte Gesprächsgruppen betreut 8und daher den meisten Ex-Patienten bekannt sein dürfte), hat einen kurzen Gottesdienst abgehalten, und danach gab es noch einen Vortrag der Geschäftsleitung, der mich allerdings nicht so interessiert hat.
Fast alle Therapeuten waren anwesend, und ich habe aus meinen beiden Aufenthalten gute zehn Bekannte getroffen. Ein schöner Tag mit vielen guten Gesprächen.
Heute habe ich den Tag im Naturbad verbracht. Gestern schon hatte ich mir vorgenommen, heute morgen das Schwimmer Becken zu saugen. Dementsprechend bin ich früh aufgestanden und habe mich als erstes über das Wetter geärgert. Meine Vorstellung war eigentlich: Ein Sommermorgen, warm, windstill, blauer Himmel. Ein Blick aus dem Fenster um 6 Uhr früh ergab genau das Gegenteil.
Trotzdem bin ich losgefahren, und um halb neun war ich mit einer Freundin zum Frühstück im Bad verabredet. Danach wurde der Himmel heller, und zur Mittagszeit hin riß es richtiggehend auf. Es kamen dann auch Badegäste, allerdings nicht unbedingt so viele, wie man dem Wetter nach erwarten konnte. Das lag aber zum großen Teil mit daran, dass wir hier im Dorf eine andere Veranstaltung hatten, auf der es auch Kinderbelustigung und Verpflegung „für umme“ gab.
Das hat uns aber nicht daran gehindert, mittags den Grill anzuwerfen und nebenbei noch was „zu schaffen“ – Aufräumen, Becken saugen, Unkraut jäten… was halt so gemacht werden muß. Ich hatte Aufsichtsdienst. Ein bißchen Schwimmen war ich dann selbst auch noch, und nach unserer Dienstbesprechungsrunde haben wir nochmal den Grill angeheizt. Meine Küche blieb also heute unbenutzt und sauber.
…wenn man von den Betriebsspuren der Napffräser absieht…
Warum muß eigentlich…
…die Bundeskanzlerin nach Bayern fliegen, um sich ein Bild von der Lage zu machen?
Ich meine, billiger wär’s doch, Presse und Medien zu konsultieren. Die haben genug Bilder von der Lage. Oder sollte da wieder ein Wahlkampf-Gag dahinterstecken? Haben wir keine eigenen Ideen und müssen’s dem Schröder nachmachen?
Nee, ehrlich, wenn ich da am Wasserschöpfen und Sandsackschleppen wäre und da käme irgend so ein/e Politiker/in von oben eingeschwebt und würde sich beifallheischend irgendwohin stellen – ich glaub’ ich könnte mir ein „Nimm Dir gefälligst auch ‘nen Sack oder verpi* dich!“ nicht verkneifen…
Die Leute haben sicher im Moment anderes zu tun als medienwirksame Auftritte mitzutragen.
Nebenbei: Ich bin Gott sei Dank heil und gesund zurück aus Österreich, meine Lampen auch. Niemand ist zu Schaden gekommen, alle sind wieder zu Hause. Zelt und Pavillon liegen in einem Matschklumpen in der Garage und werden morgen (nee, is’ ja schon heute) gründlich gereinigt.
Da, ein Uhu…
…wieso ist er nicht in seiner Tube? So sagte schon Otto Waalkes. ![]()
Gestern sind bei mir überraschend Akupunktur und Rehagruppe ausgefallen, so daß ich nach dem Sport unvermittelt drei Stunden Leerlauf hatte. Gut, Einkaufen, Baumarktbummel, Kaffee und ‘n beklebtes Brötchen – und es war immer noch Zeit. Eine ruhige halbe Stunde in einer grünen Ecke im Auto mit Entspannungsübungen vom MP3-Player, und es war immer noch Zeit.
„Och“, dachte ich, „geh doch mal wieder zum Wildgatter. Um diese Zeit müßten ja Frischlinge sein…“ Und da gibt’s auch noch mehr Gehege.
So sieht es aus, wenn man im Uelzener Stadtwald vor der Volière von Uhu und Uhuline steht. Ist schon beeindruckend, wenn der einen von oben ankuckt. ![]()
Die sehen ja, wenn sie so aufrecht sitzen, irgendwie vom Körperbau her gar nicht nach Vogel aus. Und richtig witzig wird’s, wenn der Kopf rotiert. Uhus können den Hals um ca. 270° drehen, das ist ein Dreiviertelkreis!
Wenn er dann allerdings die Flügel spreizt und abhebt, dann sieht man doch, wo er biologisch einzuordnen ist. Übrigens: Die Puschel auf dem Kopf sind natürlich nicht die Ohren, denn die sitzen wie bei allen Vögeln einfach verborgen seitlich ohne Muscheln am Kopf.
Fast schon haarfein…

…geht es hier zu. Es handelt sich um eine (selbstgebaute) sogenannte Feinbohrhilfe auf meiner Drehbank. Das ist im Prinzip eine Hülse zum Einspannen ins Bohrfutter, in der eine verschiebbare Welle sitzt, auf der sich wiederum ein Bohrfutter befindet – nur wesentlich kleiner als das feste auf der Maschine: Der Spannbereich fängt hier nicht bei 1,5mm an, sondern bei Null. Ein Griffring mit Kugellager sitzt auf der Welle und ermöglicht das Festhalten und Führen und eben den Vorschub von Hand. Würde man an der Bohrsäule oder auf der Drehbank den Vorschubhebel bzw. den Spindelantrieb benutzen, wäre das viel zu grob, und meistens bricht dann der Bohrer ab.
Was man hier besser sieht: Der Bohrer mit seinen 0,2mm Durchmesser hat hier das Material durchstoßen. Das ist das erste 0,2mm-Loch in meinem Leben, das ich gebohrt habe!
Wozu braucht man sowas? Eingeweihte ahnen’s bereits… für Lampen, Kocher & Co. laternich. Genauer gesagt, geht es hier um diesen Kandidaten, den ich von Benzin- auf Petroleumbetrieb umrüsten möchte. Dafür brauche ich kleinere Düsen. Und wenn das klappt, steht auch anderen Projekten in dieser Hinsicht nicht mehr viel im Wege.
Zum guten Schluß, wie sich das gehört, noch ein Dank an Willi!
Die weiteren Aussichten…
…haben sich heute ergeben. Bei der ARGE habe ich eine Zusage bekommen für ein Programm zur Orientierung und Wegbereitung. Es startet Mitte Juni, dauert zwölf Wochen, und am Ende steht idealerweise ein betrieblicher Platz für eine Umschulung. Wahrscheinlich wird es Richtung Holz oder Metall. Man weiß noch nix – aber ein Anfang ist gemacht, was ja erfahrungsgemäß immer das Schwierigste ist.
Ansonsten hatten wir am Sonntag erfolgreiches Anbaden im Naturbad – Wasser 15°C, Luft 23°C. Hart, aber herzlich. ![]()

Ich bin ja dort sozusagen rehabilitiert und darf wieder Dienst als Badeaufsicht machen.
Tja, eben habe ich noch eine interessante Erfahrung gemacht: Auch online kann man quasi ein Selbsthilfegruppen-Meeting besuchen. Ich habe da eine nette Ecke gefunden, wo es unter anderem einen Chat gibt und von Zeit zu
Zeit auch Themenabende. Einen solchen habe ich eben mitgemacht, eine gute Stunde mit 6 bis 8 aktiven Leuten.
Wen’s betrifft oder interessiert:
T-Alk Chat
Und außerdem hab’ ich mir heute beim Training den Rücken vergnietscht.
Viel zu tun…
…ist im Moment an allen Fronten. Jetzt bin ich ja gerade erst wieder im Lande, denn die letzte Woche hab’ ich mich mal wieder auf einem Campingplatz rumgetrieben: In Oer-Erkenschwick (NRW, bei Dortmund) war das Fünfte Coleman-Sammlertreffen. Gut, soviel hab’ ich jetzt aus diesem Hause nicht, aber immerhin eine Lampe und zwei Kocher. Ach ja, und ein Kopfkissen. Also, meine „Eintrittskarte“ hatte ich.
Trotz Nachtfrost war es eine sehr schöne Woche. Ich hatte erst Bedenken, weil ja auf solchen Treffen (und auf Campingplätzen allgemein) nicht eben nur Wasser getrunken wird… aber irgendwann muß ich da durch, und ich will auch nicht zu Hause versauern. Also los und hin da! – war auch in Ordnung so, hat Spaß gemacht und Laune auf das nächste Treffen in Österreich geweckt…
Tja, dann war heute wieder Arbeitseinsatz im Naturbad, denn morgen wollen wir anbaden. Die neue große Wasserrutsche wurde heute fertig installiert und angeschlossen, jetzt muß darunter und drumherum noch gepflastert werden. Heute nachmittag war ich im Garten, Rasen mähen und vertikutieren, anschließend bewässern und nebenbei das Gemüsebeet durchjäten.
Und danach habe ich mir eine Grillsitzung im Gartenhaus verdient. Es gab Auberginen mit Olivenöl und Knoblauch und Paprikanten, Baguette und tote Kuh in Scheiben vom Grill. Dazu einen Bauernsalat.
Und jetzt ist Feierabend.
Regale umräumen
Da hier in den Regalen ja in letzter Zeit relativ viel Platz entstanden ist, habe ich beschlossen, ein paar meiner Schätzchen aus dem Schrank im Keller zu holen und lieber hier oben hübsch rumstehen zu lassen. Dann lebe ich jetzt halt nicht alleine, sondern mit meinen Lampen.
Mal sehen, wann mir das Abstauben auf den Senkel geht.








