Parkuhr-Blog

Nimm’ einen Groschen und erzähl’ das der Parkuhr…

Parkscheibe

Juni 2016
M D M D F S S
« Mai    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Mein Parkplatz

Wer parkte zuletzt?

Eingeparkt

Parkscheine

Straßenmeisterei

Besuch beim Imker

Heute waren wir zu Besuch bei einem Bekannten aus dem Lampensammlerkreis, der als Hobby Imkerei betreibt. Beim Kaffee wurde uns ein wenig Theorie vermittelt darüber, wie Bienenvölker so leben und „gehalten“ werden; wie das mit der Königin und den Arbeiterinnen ist usw., dass ein Bienenvolk so 50 bis 75 kg Ertrag an Honig liefert und wie dieser geschleudert wird: Nämlich erst die Waben von einer Seite halb, dann von der anderen, und schließlich wieder von der ersten Seite leer – damit nämlich die doch recht empfindlichen Gebilde nicht etwa zerstört werden, sondern wieder in den Bienenstock eingesetzt werden können und neu mit Honig befüllt werden.

Interessant auch, dass die Wissenschaft lange gerätselt hat, wie die Bienen die Sechseckform der Waben hinbekommen: Sie bauen um Grunde runde Zellen aneinander und sorgen dann durch Körperwärme dafür, dass diese weich werden. Und wenn Kreise an Kreise grenzen, die an Kreise grenzen, so ergeben sich durch die ineinander fließenden Flächen automatisch Sechsecke, so wie bei Seifenblasen oder Badeschaum.

Unser Bekannter betreibt es so, dass er aus angefangenen Waben Stücke entnimmt und in einen neuen, kleinen Stock einsetzt. Dort setzen die Bienen dann den Bau fort. Kommt eine Königin-Made dazu, entsteht ein neues Volk.

Und so ein gefülltes Stück Wabe kann man hervorragend aussaugen oder sogar ganz verknuspern – aufpassen, dass keine Biene mehr drauf sitzt! :roll:

Wortuhr

wortuhr

Ganz originelles Ding, in einem Wartezimmer gesehen. Nix für Minutenfuchser. ;)

Über den Dächern von Kassel

Gestern beim Durchzappen auf dem Handy noch Fotos vom letzten Dezember gefunden, als hier auf dem Dachboden die große Wartungsluke offenstand, an der Leiter ein Stapel Kartons. Da war ich doch neugierig und habe mal meinen Kopf nach oben rausgesteckt. Ein Techniker war dort zugange und tauschte Sende-/Empfangsmodule der Mobilnetzanlage aus, die dort installiert ist.

Ich fragte ihn, ob ich das Dach mal betreten dürfte – so ein Ausblick rundum vom 8. Stockwerk aus bietet sich ja nicht alle Tage. Die große Runde Schüssel auf dem einen Foto ist übrigens keine Antenne, sondern ist im Dunkeln mit Farbwechsel beleuchtet und weithin sichtbar: Das Wahrzeichen der Wohnungsbaugesellschaft sozusagen, die diesen Komplex hier errichtet hat.

ueberdendaechern01 ueberdendaechern02 ueberdendaechern03

Dr. T im Einsatz

Wir haben hier eine Lampe, Petromax-Clone, beschriftet mit “Optimus” aus asiatischer Fertigung. Sprang uns mal im Doppelpack auf dem Flohmarkt für kleines Geld an, und Tsekyi wollte sie gern haben.

Sah eigentlich aus nach „Das Übliche: Ventile und Dichtungen neu und ab dafür!“ – aber ach! Dauernd war irgendwo was am Kleckern und Tröpfeln…

Hier was nachlöten…
Dort was richten…
Doch eine neue Dichtung…

Aber irgendwann tat sie, wie sie sollte. Dann kam der Wunsch, sie zu einem Heizstrahler umzubauen. Im Original gab es mal die Petromax 1500, das war so ein Gerät, was statt Glühstrumpf einen Heizkörper aus gelochtem Blech hatte und obendrauf einen Kochaufsatz für einen Topf oder Kessel.

Die Heizkörbe gibt es heute als Nachbauten im Spezialhandel, und um oben einen Topf oder noch besser einen Ofenventilator draufzustellen, bekam sie eineumgearbeitete Haube oben eine flache Edelstahlplatte aufgesetzt. Sah aus wie ein Doktorhut.

Und schon war in Anlehnung an den Spitznamen von Can für Vanessa „Dr. V“ (alle aus RTL „Alles was zählt“) und weil die Lampe Tsekyi gehört, der Spitzname Dr. T geboren.

Heute durfte Dr. T dann mal ans Werk und Wärmestrahlung auf die Stirn- und Nebenhöhlen schießen. Die elektrische Rotlichtlampe hatte ich vor drei Tagen bei mir aus der Wohnung geholt – und sie ist auch prompt beim Auspacken runtergefallen.
:x

Wärmestrahler

Wärmestrahler

Ho-ho-ho und klingeling

oder der etwas andere Heiligabend

weihnachtsmann_2015Ganz spontan mal Weihnachtsmann spielen. Nicht unbedingt etwas, was schon immer auf meiner Wunschliste gestanden hätte – aber deswegen kein Grund, das auszuschlagen. :xmas:

Fangen wir mal vorne an… Im Jahre 2009, als ich noch in der Gemeinde Wriedel wohnte, wurde unser damaliger Pastor in die Kasseler Gegend versetzt, wo ich ja nun auch schon fast zwei Jahre wohne (wie die Zeit vergeht :shock: )
Heiligabend nahm ich als Anlass, mal wieder einen Gottesdienst zu besuchen, und da ließ sich das ja wunderbar mit einem Besuch in der Kirche unseres Alt-Pastors verbinden. Kurz Kontakt per eMail und los zur Christvesper um 17:30. Er fragte mich und Tsekyi denn auch gleich noch vor Beginn, ob wir etwas Zeit hätten nachher und noch ein wenig zu ihm mitkämen. Ja, das hatten wir.

Nach dem Gottesdienst standen wir noch und warteten auf das Zählen der Kollekte und anderes Organisatorisches, und es stellte sich heraus, dass Hochwürden noch keinen Weihnachtsmann für seine Kinder hätte… ob ich vielleicht… ???
Ja nee, noch nie gemacht, nee aber ja – also doch. Wird bestimmt lustig. Ich habe noch ein paar Informationen bekommen, und dann fuhren wir in Hochwürdens Gefolge zum Pfarrhaus. Seine Frau begrüßte uns in der Garage, ich konnte mich umziehen und bekam den Geschenkesack.

Auf ging’s!

Hat alles wunderbar geklappt, und anschließend wurden wir einfach noch mit an den gedeckten Tisch gesetzt. Wir redeten über seine neue Gemeinde und auch viel über „alte Zeiten“ – war sehr, sehr schön.

Autogrammkarte

Von meinem letzten Konzert gibt es ein wundervolles Foto, das ich für meine Autogrammkarten habe in Druck gehen lassen:

Autogrammkarte

Autogrammkarte

Ja nee, alles nur ein Traum – Tsekyi hat mit GIMP gespielt ;-)
Die nackte Wahrheit sah anders aus…

Im Wäschekeller

Im Wäschekeller

:heul:

Politisch und orthografisch unkorrekte politische Meinungsäußerung

Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn irgendwelche Rechten so Brüller schreiben wie „Reinländer raus“; „Kaine Auslender“ oder „Hi H*tler!“. Da zeigt sich dann ja ganz deutlich, wieviel Hirn hinter den Äußerungen steht.

Man muss sich ja auch mit seiner politischen Haltung nicht in extreme Randlagen bewegen, um sie kund zu tun. Wenig sinnvoll finde ich so was wie das hier Folgende trotzdem, obwohl man den Urhebern zu Gute halten muss, dass sie nichts beschädigt haben, sondern einen Fahrradständer mit Stretchfolie umwickelt und diese besprayt haben. Dafür erzeugt es wieder Plastikmüll – ökologisch inkorrekt.

The Writing v2.0

The Writing v2.0

Das ist ja schon die bessere Version. Die andere Seite des Fahrradständers, die ich zuerst gesehen habe, war nur peinlich…

Geistige Blähung

Geistige Blähung

„Scheiße, ich hab kein’ Platz mehr… was lass’ ich denn weg?“ oder eher „Ein ‘k’ hatte ich doch schon…“

Erstmal richtig schreiben können – das wär’ schon was.
:frech:

Es ist… Advent

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei

Ja, alle Jahre wieder und so weiter und so fort… :xmas:
Blog ist festlich geschmückt.
Plätzchen sind gebacken – 4 Bleche voll.

 

jahrestaggrillen2015Und aus Anlass unseres Kennenlerntages haben wir gegrillt. Allerdings stand nur der Grill auf dem Balkon, vor Wind und Regen halbwegs durch Blachen geschützt. Gegessen haben wir drinnen.

Und nun noch etwas obligatorische Zwangsberieselung. ;-)

Löbliche Versionspolitik bei Software

Oftmals ist es ja bei Software wie mittlerweile bei Autos: Was letztes Jahr noch topaktuell war, ist heute Schnee von gestern. Auf dem Notebook ist noch eine Version 2.x.y von irgendwas installiert, mit der man gut arbeiten konnte. Nun richtet man einen zweiten Rechner ein und will eben diese Software wieder installieren – inzwischen gibt es sie als Version 5.a.b.c oder so, und der alte Key, den man „damals“ erworben hat, wird nathürlich nicht akzeptiert.

Gerne wird einem jedoch ein Update angeboten, bei dem man sogar 5 Euro spart oder so… :shock:

Nun brauche ich aber gar nicht die Version 3.x mit all ihren Features, sondern ich will einfach das machen, was ich mit der alten Version auch konnte. Meist ist das dann Pustekuchen, denn wer hebt schon alle alten Downloads auf.

Erfreut war ich dagegen heute bei Scooter Software, als ich nach meinem Allerlieblings-Dateivergleichs-und-Synchronisierungs-Backup-Programm gesucht habe… Siehe da, es gibt dort die alte Version tatsächlich noch zum Download; ich konnte meinen vorhandenen Key eingeben und damit arbeiten.
Problem gelöst! :king:

Habe gleich eine eMail dort hin geschrieben, weil ich das so toll fand. Als Antwort bedankte man sich glatt für meine treue Kundschaft! :grin:

Razupaltuff

Razupaltuff ist ein Wort, dass man laut fluchend rufen kann, wenn man merkt, dass man ver*rscht wurde (hier die Erklärung) – und so ging es mir heute.

Vor einigen Tagen habe ich zwei meiner selbstgefertigten Lampenvergaser an einen Niederländer verkauft. Gestern bestellt er mehr, insgesamt sechs Stück zwei verschiedener Typen. Dabei wollte er auch Rabatt aushandeln und machte per ebay Vorschläge in Höhe von ca. 75% meines Preises. Ich einigte mich mit ihm auf eine kostenlose Zugabe. So stand ich dann heute mittag in der Werkstatt an der Drehbank, um diesen Dreingabe-Artikel herzustellen.

Ping! machte das Handy. Sie haben Pest!

Der Niederländer – mit der Bitte, seine Bestellung zu annulieren. Also komplett. Oder wenigstens zum Teil. Er würde drei Stück nehmen. Oder vier. Aber nicht sechs.

???

Begründung: Er würde selbst in einem Metallbetrieb arbeiten mit Edelstahl. Er hätte auch eine Drehbank und könnte sich die Teile selbst bauen. Tat er aber nicht, weil er nämlich die Gewindeschneider dafür nicht hat. Er will jetzt aber versuchen, da selbst eben aus Edelstahl etwas zu bauen, um die Wärmeleitung zum Tank hin zu vermindern. Sein Problem dabei ist: Er hat die Gewindemaße nicht. Ach, das hatten wir schon? Dumm, das. :pfeif:

Und seht Ihr, deswegen darf ich nämlich auch Geld dafür nehmen, weil ich

  1. die Maße kenne
  2. die Werkzeuge habe
  3. das alles kann :rotfl:

Und nun ist es ja gut, wen man Leute kennt, die Leute kennen… Da frug mich nämlich derjenige welche, dessen Idee das Konzept war, ob ich ihm wieder Beteiligung ausschütte, weil er meine Angebote auf ebay gesehen hatte. Ihm erzählte ich dann die Geschichte, worauf er mir wenig später berichtete, der Niederländer wäre jetzt per Mail bei ihm aufgeschlagen und hätte nach den Gewindemaßen gefragt. Leider waren die dummerweise nicht bekannt (braucht der Kollege für sein System auch nicht). :roll:

Und selbiger Sammlerfreund kontaktierte den nächsten, auf dessen Homepage nämlich die Bezeichnungen der nötigen Gewinde standen. Standen! Jetzt nicht mehr. Komisch…. :mrgreen:

Nee, ehrlich… mich machte es stutzig, dass eine Person in diesen Stückzahlen bestellte… das hatte ich schonmal, ein Koreaner, der kurz danach versuchte, den Markt für die Teile leerzukaufen, die ich auch zur Fertigung benötige.
Und wenn der Niederländer Metaller ist, kann er auch mit einem Messschieber, einer Gewindelehre und ein paar Tabellen umgehen. Soll er mal schön selbst machen, ich musste das auch rausklamüstern.

Fazit:

  1. Netzwerke sind toll
  2. Erfolg will erarbeitet werden

Parkuhr-Blog wurde gebaut mit WordPress 3.8.15
Anpassung und Design: Gabi