Parkuhr-Blog

Nimm’ einen Groschen und erzähl’ das der Parkuhr…

Parkscheibe

April 2014
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Straßenmeisterei

So einträchtig…

…können sie sein – wenn sie denn wollen. Mau und Shennyi friedlich auf dem heißen Blechdach Fenstersims.

Mau und Shennyi in der Sonne

Mau und Shennyi in der Sonne

Manchmal mützen sie sich hier, was zum einen sicher daran liegt, dass der Mau ja auf der Straße großgeworden ist und gelernt hat: Wenn Du etwas willst, dann nimm es Dir. Zum anderen können es auch manchmal durchaus Missverständnisse sein, wenn Shennyi einfach spielen möchte…

Aber das müssen die beiden untereinander ausmachen, denn da kann man ihnen stundenlang was erzählen… Aber wem sag ich das…
:roll:

Angärtnern in den Knaustwiesen

Wir haben aus Brockhöfe ein paar Sachen mitgebracht… meine Anzuchtkiste und ein paar Pflanzen. Und Tsekyis Nachbarin Irmi, die auch zum bereits erwähnten Kreis der Knaustis gehört, hatte auch noch ein Attentat auf mich vor: Eine Forsythie pflanzen. So bot es sich denn heute vormittag an, die Gartenwerkzeuge rauszuholen – nachdem der erste Schauer vorbei war und bevor der nachfolgende Regen kam, hatten wir richtig schönes Wetter.

Ist halt April, ne?

Ja, und Irmi hat das Bäumchen gleich so gepflanzt, dass hier alle etwas davon haben. Irmi hat überhaupt Sinn für das Schöngeistige, denn sie malt. Ihr könnt sie auch online besuchen.

:blumengiess:

Ach ja, und demnächst gibt’s hier noch eine Gartenparzelle dazu, die ein Nachbar abgeben will. Dort steht ein kleines Gewächshäuschen (Gott sei Dank also doch wieder Tomaten und Basilikum aus eigener Zucht) und wir werden wahrscheinlich eine überdachte Sitzecke oder ein kleines Hüttchen einrichten. Mal sehen…
:pfeif:

An der Tradition der Glühbirne festhalten

Es hat sich ausgeleuchtet für die Glühbirne, denn laut neuer EU-Richtlinie darf die Glühlampe, wie wir sie seit wir denken können kennen, seit Mitte 2012 nicht mehr hergestellt werden, und wenn, dann nur noch in Ausnahmefällen. Die Bestände dürfen zwar weiterhin vertrieben und verkauft werden, doch Nachschub gibt es seit beinahe zwei Jahren nicht mehr, so dass ganz logisch irgendwann auch die letzte Glühbirne ihrer Art ihr letztes Licht abgeben wird. Und warum das Ganze? Weil die gute alte Birne zu viel Strom verbraucht und somit durch die effizientere Energiesparlampe ersetzt wird. Das Aus für die Glühbirne hat viele Menschen geradezu persönlich getroffen, schließlich war dies doch wirklich eine Institution, mit der man seit ihrer Erfindung durch Thomas Edison im Jahr 1880 seine Wohnungen beleuchtet hat. Kaum eine Erfindung hat so lange in ein und derselben Form überdauert, Glühlampen sind die Ausnahme.

 
Mit ihrem warmen Licht und der Wärme, die durch sie abgegeben wird, ist sie zwar tatsächlich eine absolute Stromschleuder, doch gerade diese Eigenschaften waren es doch, die sie so beliebt machten. Im Gegensatz zur grellen Energiesparlampe, die gerade mit roten, also warmen Farbtönen so ihre Probleme hat, strahlte die Glühbirne immer ein gemütliches und warmes Licht aus, das einem ein wohnliches Gefühl vermittelte und nicht den Eindruck, man befinde sich in einem OP-Saal. Was ist aus dieser Tradition geworden? Nur weil die Stromrechnungen der Verbraucher in die Höhe schnellen, sobald man mit Glühbirnen Licht in die Bude bringt, hat die EU ganz schnell mal einen Riegel vor die Sache geschoben und die Herstellung verboten. Aber wäre es an sich nicht Sache der Bürger, ob sie das zusätzliche Geld zahlen wollen oder eben nicht?

Immerhin ist die Glühlampe sonst im Vergleich zu anderen Lichtmitteln richtig umweltfreundlich. In der Herstellung beispielsweise muss hier nur mit Glas und Blech hantiert werden, während die Energiesparlampe giftige Stoffe wie Quecksilber enthält. Das betrifft dann natürlich auch die Entsorgung, denn eine Glühbirne wird als Hausmüll gehandelt und lässt sich bestens recyceln. Eine Energiesparlampe hingegen ist zweifellos Sondermüll und die Sache mit dem Recycling ist hier auch nicht so einfach. Wird die Wahrheit über die Energiesparlampe den Bürgern absichtlich nicht so auf dem Präsentierteller serviert wie die angeblich schrecklichen Folgen der weiteren Benutzung der Glühbirne? Diesen Eindruck könnte man fast bekommen, wenn man die Berichte in den Medien betrachtet.

Doch es hilft ja alles nichts, denn wir werden uns damit abfinden müssen, dass die Glühbirne in ihrer alten Form mit all ihrer Tradition in Zukunft langsam von den Märkten und damit aus unserem Leben verschwinden wird. Für die Stromrechnungen an sich ist es natürlich praktisch und für das Geld, das man hierbei spart, kann man sich vielleicht anstelle vom Kauf von Energiesparlampen über andere Alternativen informieren und ein wenig mehr für Leuchtmittel ausgeben, die nicht ganz so umweltschädlich sind und momentan in ihrer Anschaffung aber noch stark ins Geld gehen. Es ist zwar ein Abwenden von der Tradition, mit der wir hier leben müssen, doch nicht jede Umstellung muss ja automatisch nur negativ sein.

…und wech damit!

Exotherme Entsorgungspolitik, nä? Da lacht der Kleingärtner :frech:

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Warme Abende…

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…haben wir für Anfang April, zumindest hier im Nordhessischen. Da ließ sich abends schon gut grillen und danach noch am Terrassenofen sitzen, schön mit Notebook bzw. Tablet.

Anmatzen

knausti-matzen01Die Hängematten sind auch schon umgezogen, gestern habe ich mit Schrägstreben und Einschlaghülsen einen Zaunpfosten derart verstärkt, dass er auch so Federgewichte wie uns tragen kann.
:pfeif:

 

knausti-matzen03 Heute waren über 20°C bei strahlend blauem Himmel, und direkt nach dem Frühstück, also gegen 13:00 Uhr (kann man am Sonntag ja mal haben…) wurden die Hängematten gespannt. Nachbarin war so freundlich, Bilder zu schießen.
:meaculpa

 

knausti-matzen02
knausti-matzen04Spätnachmittags wurde es frisch, also war Abbauen, Zwischenlagern und Reinschleppen angesagt…

Fröhlich eingeschenkt

Chlupp

Chlupp

Kaffee aus dem „Kaffeemonster“ (Pad-Maschine von Petra), Karamell-Sirup und ordentlich Milchschaum, da kann man schön drauf malen…

Das Ganze dann zum Wecken ans Bett gebracht – chlupp © by Thürli®
:cheers:

Vereinfachte Verkehrsführung

Alle Richtungen

Alle Richtungen

In Kassel-Calden hat man manchmal revolutionäre Ideen. Sowas spart Bau- und Unterhaltskosten, vereinfacht die Streckenführung, dient der Übersicht und schont auch die Umwelt: Man kommt auf einer Straße überall hin!
:pffft:

Eingeparkt

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Da steht das Gespann – und die Feuerwehrzufahrt ist noch frei! ;-)

Erinnerungen an “alte Zeiten”…

…kamen letztens hoch – wie ging es mir früher eigentlich so? Morgens meist zähflüssig, Blei im Hirn und in den Gliedern, dazu aber kribbelig, unkonzentriert, merkwürdig heiß oder kalt… keine Lust auf irgendwas, alles war zuviel, zu laut, zu hell und sowieso verkehrt. Flaues Gefühl im Magen oder Brennen im Schlund und keinen Appetit.

Ergo: Durch den Tag schleppen bis zur Feierabendzeit, als ich dann endlich das erste Bier aufmachen “durfte”, ohne gesellschaftlich aus der Norm zu fallen. Das war dann so um 17 Uhr, freitags und an Wochenenden auch früher bzw. nach dem Mittag. Dann ging es mir auch wieder gut.

Irgendwann wurde der Feierabend immer früher… und ganz weiter irgendwann war es einfach egal, und das erste Bier musste morgens rein und der Pegel den Tag gehalten werden. Dann stand ich richtig schön unter Dampf und dachte, es ginge mir gut. Und immer, wenn so ein Panikschub kam, gab’s noch eine Flasche extra.

Irgendwann ging’s mir nur noch Schei*e…

Symbol für den Ausstieg sind ja unsere Sterne.

Heute hab ich beim ALDI so ein armes Häuflein Mensch gesehen… verschwitzt, zittrig, wankend… ständig mit dem Taschentuch durchs Gesicht, das T-Shirt nass – auf dem Laufband eine Flasche Billigwodka und ein Tetrapack Wein… draußen wartete sein Kumpel.

Hoffentlich sind die beiden auch irgendwann so weit, dass sie von diesem Zug abspringen können. Denn das geht erst, wenn man es wirklich will, weil alles andere nur besser sein kann.


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