Parkuhr-Blog

Nimm’ einen Groschen und erzähl’ das der Parkuhr…

Parkscheibe

Februar 2016
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Straßenmeisterei

Dr. T im Einsatz

Wir haben hier eine Lampe, Petromax-Clone, beschriftet mit “Optimus” aus asiatischer Fertigung. Sprang uns mal im Doppelpack auf dem Flohmarkt für kleines Geld an, und Tsekyi wollte sie gern haben.

Sah eigentlich aus nach „Das Übliche: Ventile und Dichtungen neu und ab dafür!“ – aber ach! Dauernd war irgendwo was am Kleckern und Tröpfeln…

Hier was nachlöten…
Dort was richten…
Doch eine neue Dichtung…

Aber irgendwann tat sie, wie sie sollte. Dann kam der Wunsch, sie zu einem Heizstrahler umzubauen. Im Original gab es mal die Petromax 1500, das war so ein Gerät, was statt Glühstrumpf einen Heizkörper aus gelochtem Blech hatte und obendrauf einen Kochaufsatz für einen Topf oder Kessel.

Die Heizkörbe gibt es heute als Nachbauten im Spezialhandel, und um oben einen Topf oder noch besser einen Ofenventilator draufzustellen, bekam sie eineumgearbeitete Haube oben eine flache Edelstahlplatte aufgesetzt. Sah aus wie ein Doktorhut.

Und schon war in Anlehnung an den Spitznamen von Can für Vanessa „Dr. V“ (alle aus RTL „Alles was zählt“) und weil die Lampe Tsekyi gehört, der Spitzname Dr. T geboren.

Heute durfte Dr. T dann mal ans Werk und Wärmestrahlung auf die Stirn- und Nebenhöhlen schießen. Die elektrische Rotlichtlampe hatte ich vor drei Tagen bei mir aus der Wohnung geholt – und sie ist auch prompt beim Auspacken runtergefallen.
:x

Wärmestrahler

Wärmestrahler

Ho-ho-ho und klingeling

oder der etwas andere Heiligabend

weihnachtsmann_2015Ganz spontan mal Weihnachtsmann spielen. Nicht unbedingt etwas, was schon immer auf meiner Wunschliste gestanden hätte – aber deswegen kein Grund, das auszuschlagen. :xmas:

Fangen wir mal vorne an… Im Jahre 2009, als ich noch in der Gemeinde Wriedel wohnte, wurde unser damaliger Pastor in die Kasseler Gegend versetzt, wo ich ja nun auch schon fast zwei Jahre wohne (wie die Zeit vergeht :shock: )
Heiligabend nahm ich als Anlass, mal wieder einen Gottesdienst zu besuchen, und da ließ sich das ja wunderbar mit einem Besuch in der Kirche unseres Alt-Pastors verbinden. Kurz Kontakt per eMail und los zur Christvesper um 17:30. Er fragte mich und Tsekyi denn auch gleich noch vor Beginn, ob wir etwas Zeit hätten nachher und noch ein wenig zu ihm mitkämen. Ja, das hatten wir.

Nach dem Gottesdienst standen wir noch und warteten auf das Zählen der Kollekte und anderes Organisatorisches, und es stellte sich heraus, dass Hochwürden noch keinen Weihnachtsmann für seine Kinder hätte… ob ich vielleicht… ???
Ja nee, noch nie gemacht, nee aber ja – also doch. Wird bestimmt lustig. Ich habe noch ein paar Informationen bekommen, und dann fuhren wir in Hochwürdens Gefolge zum Pfarrhaus. Seine Frau begrüßte uns in der Garage, ich konnte mich umziehen und bekam den Geschenkesack.

Auf ging’s!

Hat alles wunderbar geklappt, und anschließend wurden wir einfach noch mit an den gedeckten Tisch gesetzt. Wir redeten über seine neue Gemeinde und auch viel über „alte Zeiten“ – war sehr, sehr schön.

Autogrammkarte

Von meinem letzten Konzert gibt es ein wundervolles Foto, das ich für meine Autogrammkarten habe in Druck gehen lassen:

Autogrammkarte

Autogrammkarte

Ja nee, alles nur ein Traum – Tsekyi hat mit GIMP gespielt ;-)
Die nackte Wahrheit sah anders aus…

Im Wäschekeller

Im Wäschekeller

:heul:

Politisch und orthografisch unkorrekte politische Meinungsäußerung

Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn irgendwelche Rechten so Brüller schreiben wie „Reinländer raus“; „Kaine Auslender“ oder „Hi H*tler!“. Da zeigt sich dann ja ganz deutlich, wieviel Hirn hinter den Äußerungen steht.

Man muss sich ja auch mit seiner politischen Haltung nicht in extreme Randlagen bewegen, um sie kund zu tun. Wenig sinnvoll finde ich so was wie das hier Folgende trotzdem, obwohl man den Urhebern zu Gute halten muss, dass sie nichts beschädigt haben, sondern einen Fahrradständer mit Stretchfolie umwickelt und diese besprayt haben. Dafür erzeugt es wieder Plastikmüll – ökologisch inkorrekt.

The Writing v2.0

The Writing v2.0

Das ist ja schon die bessere Version. Die andere Seite des Fahrradständers, die ich zuerst gesehen habe, war nur peinlich…

Geistige Blähung

Geistige Blähung

„Scheiße, ich hab kein’ Platz mehr… was lass’ ich denn weg?“ oder eher „Ein ‘k’ hatte ich doch schon…“

Erstmal richtig schreiben können – das wär’ schon was.
:frech:

Es ist… Advent

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei

Ja, alle Jahre wieder und so weiter und so fort… :xmas:
Blog ist festlich geschmückt.
Plätzchen sind gebacken – 4 Bleche voll.

 

jahrestaggrillen2015Und aus Anlass unseres Kennenlerntages haben wir gegrillt. Allerdings stand nur der Grill auf dem Balkon, vor Wind und Regen halbwegs durch Blachen geschützt. Gegessen haben wir drinnen.

Und nun noch etwas obligatorische Zwangsberieselung. ;-)

Löbliche Versionspolitik bei Software

Oftmals ist es ja bei Software wie mittlerweile bei Autos: Was letztes Jahr noch topaktuell war, ist heute Schnee von gestern. Auf dem Notebook ist noch eine Version 2.x.y von irgendwas installiert, mit der man gut arbeiten konnte. Nun richtet man einen zweiten Rechner ein und will eben diese Software wieder installieren – inzwischen gibt es sie als Version 5.a.b.c oder so, und der alte Key, den man „damals“ erworben hat, wird nathürlich nicht akzeptiert.

Gerne wird einem jedoch ein Update angeboten, bei dem man sogar 5 Euro spart oder so… :shock:

Nun brauche ich aber gar nicht die Version 3.x mit all ihren Features, sondern ich will einfach das machen, was ich mit der alten Version auch konnte. Meist ist das dann Pustekuchen, denn wer hebt schon alle alten Downloads auf.

Erfreut war ich dagegen heute bei Scooter Software, als ich nach meinem Allerlieblings-Dateivergleichs-und-Synchronisierungs-Backup-Programm gesucht habe… Siehe da, es gibt dort die alte Version tatsächlich noch zum Download; ich konnte meinen vorhandenen Key eingeben und damit arbeiten.
Problem gelöst! :king:

Habe gleich eine eMail dort hin geschrieben, weil ich das so toll fand. Als Antwort bedankte man sich glatt für meine treue Kundschaft! :grin:

Razupaltuff

Razupaltuff ist ein Wort, dass man laut fluchend rufen kann, wenn man merkt, dass man ver*rscht wurde (hier die Erklärung) – und so ging es mir heute.

Vor einigen Tagen habe ich zwei meiner selbstgefertigten Lampenvergaser an einen Niederländer verkauft. Gestern bestellt er mehr, insgesamt sechs Stück zwei verschiedener Typen. Dabei wollte er auch Rabatt aushandeln und machte per ebay Vorschläge in Höhe von ca. 75% meines Preises. Ich einigte mich mit ihm auf eine kostenlose Zugabe. So stand ich dann heute mittag in der Werkstatt an der Drehbank, um diesen Dreingabe-Artikel herzustellen.

Ping! machte das Handy. Sie haben Pest!

Der Niederländer – mit der Bitte, seine Bestellung zu annulieren. Also komplett. Oder wenigstens zum Teil. Er würde drei Stück nehmen. Oder vier. Aber nicht sechs.

???

Begründung: Er würde selbst in einem Metallbetrieb arbeiten mit Edelstahl. Er hätte auch eine Drehbank und könnte sich die Teile selbst bauen. Tat er aber nicht, weil er nämlich die Gewindeschneider dafür nicht hat. Er will jetzt aber versuchen, da selbst eben aus Edelstahl etwas zu bauen, um die Wärmeleitung zum Tank hin zu vermindern. Sein Problem dabei ist: Er hat die Gewindemaße nicht. Ach, das hatten wir schon? Dumm, das. :pfeif:

Und seht Ihr, deswegen darf ich nämlich auch Geld dafür nehmen, weil ich

  1. die Maße kenne
  2. die Werkzeuge habe
  3. das alles kann :rotfl:

Und nun ist es ja gut, wen man Leute kennt, die Leute kennen… Da frug mich nämlich derjenige welche, dessen Idee das Konzept war, ob ich ihm wieder Beteiligung ausschütte, weil er meine Angebote auf ebay gesehen hatte. Ihm erzählte ich dann die Geschichte, worauf er mir wenig später berichtete, der Niederländer wäre jetzt per Mail bei ihm aufgeschlagen und hätte nach den Gewindemaßen gefragt. Leider waren die dummerweise nicht bekannt (braucht der Kollege für sein System auch nicht). :roll:

Und selbiger Sammlerfreund kontaktierte den nächsten, auf dessen Homepage nämlich die Bezeichnungen der nötigen Gewinde standen. Standen! Jetzt nicht mehr. Komisch…. :mrgreen:

Nee, ehrlich… mich machte es stutzig, dass eine Person in diesen Stückzahlen bestellte… das hatte ich schonmal, ein Koreaner, der kurz danach versuchte, den Markt für die Teile leerzukaufen, die ich auch zur Fertigung benötige.
Und wenn der Niederländer Metaller ist, kann er auch mit einem Messschieber, einer Gewindelehre und ein paar Tabellen umgehen. Soll er mal schön selbst machen, ich musste das auch rausklamüstern.

Fazit:

  1. Netzwerke sind toll
  2. Erfolg will erarbeitet werden

Leergutautomaten

Beim Durchgehen meiner abendlichen Link- und Blogrunde stolperte ich gerade über diesen Begriff, und mir fiel ein, dass ich ja auch mal darüber schreiben wollte… bzw. eher fragen, ob Ihr diese Dinger auch so hasst wie ich…

Mir reicht es im Grunde schon, wenn ich eine dieser Kisten sehe und dann selbst auch noch dahin muss. Dazu kommen dann noch so Sachen, dass manche Leute offenbar nur einmal im Quartal zur Leergutentsorgung gehen und dann mit randvollen Einkaufswagen und mehreren bis zum Platzen gefüllten großen Müllsäcken voller PET-Flaschen vor dem Automaten stehen – vor dem einen von den dreien, der funktioniert…

Wenn ich dann an der Reihe bin, frage ich mich bereits, welche Meldungen ich denn heute zu sehen bekomme:

  • Bügelflasche, offen: PIEP! Objekt nicht erkannt
  • Bügelflasche, geschlossen: PIEP! Behälter nicht akzeptiert oder nicht leer
  • PET-Flasche, leicht verdellt: PIEP! Markt akzeptiert Marke nicht
  • PET-Flasche, leicht trullernd: PIEP! Flaschenboden zuerst einführen!
  • Kiste, voll: PIEP! Ungültige Anzahl Flaschen
  • Kiste, teilgefüllt: PIEP! Ungültige Anzahl Flaschen
  • Kiste, leer: PIEP! Ungültige Anzahl Flaschen
  • Glasflasche, Mate-Tee: PIEP! Artikel nicht im Sortiment

Es ist eigentlich eine Frechheit, dass man die Kunden da regelmäßig probieren lässt, welcher Automat denn nun heute die wenigsten Animositäten entwickelt. Früher per Handannahme war das alles schneller und problemloser.

Ordnung…

Parzelle

Parzelle

…ist wieder eingekehrt an der Knupf-Kiste. :mrgreen:

An zwei Tagen habe ich hier erstmal das Vorzelt ordentlich gerichtet, befestigt und abgespannt (es ist ja ein freistehendes, wo man den Wohnwagen rausziehen kann) sowie den Innenfußboden verlegt, die Küchenzeile installiert und die Holzterrasse auch wieder aufgebaut. Sie liegt jetzt nicht an der langen Frontwand, sondern hinten quer. Die Küche steht auch mit dem Rücken zum Raum und nicht mehr an der Zeltaußenwand, so dass sich ein Raumteiler ergibt.

Tannenallee

Tannenallee

Terrasse nach hinten

Terrasse nach hinten

Pilzküche

Pilzküche

Eigentlich ist alles wie gehabt, nur ein bisschen anders. ;-)

Und mit Nachbarin war ich heute gleich los „inne Pilze“. Es gab Steinies, Maronen- und Rotfuß- sowie Flockenstielige Hexenröhrlinge. War lecker zum Grillfleisch, einfach mit Kräuterbutter in Folie! :napf:

Knupf-Kiste ist umgezogen

Grundaufbau

Grundaufbau

Ja, nun war es ja gerade so schön mit der Parzelle… Terrasse, Stellflächen für Grill und Ofen usw. – da war der Ofen auch aus. Gegen Beschwerden wegen Petroleumlampen und Grill-/Holzrauch konnten wir uns ja behaupten, weil alles zulässig und genehmigt war. Es kann aber bekanntlich der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt; und so wurden allerlei Gerüchte und Gehässigkeiten über den Platz getragen. Wir konnten stets die Keimzelle ausmachen, die genau uns gegenüber lag und wo auch regelmäßig alle zusammenhockten.

Mit Fakten konnte man uns ja nicht beikommen, also ging es auf die linke Tour weiter. Während Tsekyi zu Hause in Kassel war, soll sie angeblich nackt über den Platz gelaufen sein und schlimmere Dinge veranstaltet haben. Die Platzleitung hat sich leider (man muss es so sagen) vera*schen lassen und glaubt solche Geschichten. Es stand zuletzt ein „Entweder gehen die – oder wir!“ einer Camper-Partei im Raum. Angeblich wären wir ohnehin schon an drei Kündigungen schuld.

Die Stimmung ist sowieso vergiftet, die Mobbingsaat ausgebracht, und wir würden auf diesem Platz nie wieder Ruhe haben.

Was wir beim Abbauen von einigen Leuten über unsere direkten Nachbarn erfahren haben, hätten wir mal wissen sollen, bevor wir uns da hingestellt hatten…

Auf zu neuen Ufern, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Guxhagen in der Fuldaschleife ist unser neuer Standort. Das Grobe steht, aber Innenfußboden und Holzterrasse müssen erst noch installiert werden. Das allermeiste Material lässt sich wieder verwenden, aber es ist halt noch einmal eine Menge Arbeit. Draußen mit der Holzterrasse wird es ein wenig anders, die hat nicht vor der breiten Front des Zeltes Platz, sondern wird nach hinten raus quer gelegt. Es ist dort räumlich etwas weniger großzügig als am alten Platz.

Dafür auch günstiger! :pfeif:

Und zum Abschied haben wir jedem, der nach dem Grund fragte, selbigen auch erzählt. Und zwar so, dass es bei unsern Gegenübern mit Sicherheit hörbar war – und den Worten: „Haltet Euch von denen fern! Wer denen nicht passt, wird weggemobbt!“
Nun wird unsere alte Parzelle auch ein Ferienplatz, und wir wünschen unseren Exnachbarn viel Freude mit dem Lärm von Auf- und Abbauten, Kindern, Feiern und abendlichem Holzkokeln am Grill.
:evil:


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